Neue Eumeninae aus der paläarktischen Region (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae)
Author
Gusenleitner, Josef
Author
Ockermüller, Esther
text
Linzer biologische Beiträge
2018
2018-12-17
50
2
1091
1098
journal article
10.5281/zenodo.5174079
0253-116X
5174079
Leptochilus abnormis
nov.sp.
♂
H o l o t y p u s:
China
,
Jilin Province
, Da Gu Jia,
20 km
See
Jilin
,
43°47'33''N
126°46'48''E
,
350m
,
21.6.2017
,
♀
, leg. E. Jendek & O. Šauša coll. OLML.
P a r a t y p e n:
China
,
Jilin Province
,
200km
SE Jilim City,
800m
,
42°25'17''N
128°04'38''E
, Erdaobeihie,
700m
,
25.6.2017
,
2♂♂
, leg. E. Jendek & O. Šauša coll. OLML et J. Gusenleitner.
E t y m o l o g y: Der Name bezieht sich auf die von der Gattung leicht abweichende Erscheinung.
Diese Art (
Abb. 11
) ist hinsichtlich der Gattungszugehörigkeit schwer zu beurteilen, denn im Aussehen gleicht sie einer Art der Gattung
Microdynerus
, aber der durchscheinende Endsaum des 2. Tergites ist schwach eingedrückt und an seiner Basis ist eine Punktreihe zu erkennen. Charakteristisch für diese Art ist auch das stark verlängerte Propodeum und das ebenfalls verlängerte 1. Tergit (
Abb. 12
).
Bei schwarzer Grundfarbe sind gelb gefärbt: der Clypeus, ausgenommen einem schmalen Bereich über dem Ausschnitt, die Unterseiten der Fühlerschäfte, bei einem
Paratypus
zwei kleine Flecken auf dem Pronotum, Flecken vorne und hinten auf den Tegulae, Flecken an den distalen Enden der Schenkel 1, die Schienen (innen verdunkelt), Endbinden auf den Tergiten 1, 2 und 3 sowie auf dem 2. und 3. Sternit und Seitenflecken auf dem 3. und 4. Sternit (bei einem
Paratypus
fehlen die Binden auf dem 3. Segment). Flügel überall schwach bräunlich durchscheinend getrübt.
Abb. 11-15
: (
11
)
Leptochilus abnormis
nov.sp.
, ♀, Habitus; (
12
)
Leptochilus abnormis
nov.sp.
, ♀, Propodeum und 1. Tergit; (
13
)
Leptochilus abnormis
nov.sp.
, ♀, Clypeus und Stirn; (
14
)
Leptochilus abnormis
nov.sp.
, ♀, Fühlerhaken; (
15
)
Leptochilus abnormis
nov.sp.
, ♀, Pronotum.
Clypeus (
Abb. 13
) breiter als lang, flach und schmal ausgerandet, sehr fein strukturiert und kaum erkennbar längsgestreift. Der hell gefärbte Fühlerhaken (
Abb. 14
) reicht zurückgeschlagen bis zur Basis des 11. Fühlergliedes. Stirn mit einer flachen Längsfurche von der vorderen Ocelle bis zu den Fühlergruben. Stirn wie der Scheitel und die Schläfen weitläufig punktiert mit punktulierten Zwischenräumen. Pronotum (
Abb. 15
) vor dem abgerundeten Übergang zur ebenfalls punktierten Vorderfläche sehr grob punktiert bis kraterartig strukturiert mit punktulierten Zwischenräumen. Rest des Pronotums, das Mesonotum, das Schildchen und die Mesopleuren in unterschiedlichen Abständen in gleicher Grösse punktiert. Schultern eckig gestaltet. Stark strukturierte Parapsidenfurchen vom Schildchen bis zur Mitte des Mesonotums vorhanden. Hinterschildchen fein punktiert und schräg zum Propodeum abfallend. Propodeum (
Abb. 12
) auf der Horizontalfläche grob punktiert bis wabenartig strukturiert, in der Konkavität oben punktiert und in der Mitte teilweise glänzend. Seitenwände oben dicht punktiert unten fein gestreift und matt. Tegulae glatt und glänzend.
1. Tergit stark verlängert (
Abb. 12
), in der Aufsicht die Aussenseiten flach konkav geformt. 1. Tergit sehr grob punktiert bis wabenartig strukturiert. Tergite 2 bis 7 seidig glänzend bis schwach chagriniert. Der schwach eingedrückte durchscheinden Endsaum des 2. Tergites breit und an der Basis mit einer Punktreihe. Sternite seidig bis stärker glänzend und vereinzelt sehr kleine, kaum erkennbare vereinzelte Punkte zeigend.
Das Männchen mit einer nur kaum erkennbaren mikroskopischen Pubeszenz.
Länge:
5 mm
.
Das
♀
ist unbekannt.