Notizen zur Taraxacum-Flora Österreichs und Südtirols
Author
Uhlemann, Ingo
text
Neilreichia
2011
6
27
53
journal article
36482
10.5281/zenodo.303107
a42c4992-21e8-422c-b4c6-37e959b0be74
Taraxacum
amaurolepis
Markl.
,
Acta Soc. Fauna Fl. Fenn. 55 (5): 12 (1926) –
Abb. 10 C
.
Österreich, Kärnten:
Pörtschach am Wörther See, Uferstraße, Haus Nr. 13 (ca. 0,4 km östl. der Autobahnauffahrt nach Villach), Wiese im Hausgarten, 7. 4. 2007, leg. Uhlemann (Hb. DR, WU).
Taraxacum amaurolepis
besitzt schwarzgrüne Hüllen und schmale, unberandete, zurückgerichtete äußere Involukralblätter, rosafarbene Blattstiele und große, z.T. mehrfach gezähnte Blattendlappen.
Insbesondere die dunklen Hüllen weisen auf eine Verwandtschaft mit
T. oblongatum
(vgl. unten) hin, dem es auch – oberflächlich betrachtet – ähnelt, sich von diesem aber durch weniger stark gebogene Blattseitenlappen unterscheidet. Im Gegensatz zu
T. oblongatum
(s. u.) gehört
T. amaurolepis
zu den weniger bekannten Arten dieser Sektion und dürfte wohl deswegen in Mitteleuropa bislang auch nur sehr selten beobachtet worden sein. Ein gegenwärtig bekanntes Häufungszentrum liegt im Stadtgebiet von Dresden (Deutschland).