Fruchtfliegen aus Osttirol und Kärnten (Österreich) (Diptera: Tephritidae)
Author
Merz, B.
Author
Kofler, A.
text
Linzer biologische Beiträge
2008
2008-12-19
40
2
1211
1224
journal article
10.5281/zenodo.5430623
0253-116X
5430623
Stemonocera cornuta
(SCOPOLI 1772)
M a t e r i a l: Osttirol: Tristach: Tristacher See Westende beim See-Hotel
16.7.1982
, Anflug an die Kleidung eines Teilnehmers bei einer Exkursion des Österreichischen-Naturschutz-Bundes, det. Univ.-Prof. Dr. H. Zwölfer, Bayreuth etwa 1990 und A. Kofler 2006.
Nordtirol:
JANETSCHEK (1957)
erwähnt einen Fund dieser sehr auffälligen Art unter ihrem alten Namen
Vidalia cornuta
SCOP.
,
Trypetidae
, aus dem Raum Kufstein. Er schreibt: "Wir fanden diese sehr seltene Art, von der aus
Österreich
nur ganz wenige Beobachtungen vorliegen, anlässlich eines zoologischen Lehrausfluges am
26. September 1949
beim Gasthof Schliffstein im Zillertal. Dalla Torre (1918) erwähnt sie wohl in seinem Verzeichnis der Dipteren Tirols, doch ohne Fundort, in seinem Zettelkatalog, der sich im Zoologischen Institut Innsbruck befindet, ist eine Notiz enthalten, die als "Sonnwendjoch" gelesen werden kann." Das Belegexemplar vom Gasthof Schliffstein ist nach Mitteilung von Prof. H. Janetschek am Zoologischen Institut Innsbruck verloren gegangen (W. Schedl in litt.
15.1.1983
).
B e m e r k u n g e n Die Männchen dieser gelb gefärbten Art sind unverwechselbar, da sie mit einem Auswuchs auf der Stirn bewehrt sind, der an ein Hirschgeweih erinnert. Die Larven erzeugen in den Blättern von
Senecio fuchsii
(heute
S. ovatus
) und
Eupatorium cannabinum
Gangblasenminen. Flugzeit
ist Juni bis August, in der
Schweiz
zwischen 600 und
1600 m
. Ihre Verbreitung umfasst die gesamte paläarktische Region. Allerdings liegen aus dem meisten Ländern nur wenige Funde vor.