Die nicht-parasitischen Halictidae der Insel Zypern im Vergleich zu Kreta mit einer Monographie der Lasioglossum bimaculatum-Artengruppe und einer Übersicht der Halictus nicosiae-Untergruppe (Insecta Hymenoptera Apoidea Halictidae)
Author
A. W
text
Linzer biologische Beiträge
2014
2014-07-31
46
1
291
413
journal article
10.5281/zenodo.5304787
0253-116X
5304787
L.
(
E.
)
tricinctum lonicerae
nov.ssp.
Holotypus
und
Paratypen
2 6:
Zypern
,
Troodos
,
Tripylos Südseite
,
Zedern-Tal
,
1100m
, 11.7.198 7, tief
in den Blütenröhren
von
Lonicera etrusca
zur
Suche
nach
Nektar
, leg. und coll.
Ebmer
; der
Holotypus
wird im Biologiezentrum Linz hinterlegt.
Abb. 143-146
.
Paratypen
:
Zypern
, Umgebung
Paphos
, 29.4.-
15.5.1994
, 2, leg. J. Wimmer, 1 Biologiezentrum Linz, 1 coll. Ebmer. — Zusätzliche Exemplare: Nord-Zypern, Paleokastritsa, 14.3.198 1, 1, Teunissen, nun im Museum Leiden. "
Grèce
:
Chypre
, 29.4.-
6.5.1998
, leg G. Carron" 1, coll. Ebmer. - ich erhielt das Exemplar von Amiet, aber ein Exemplar ohne Fundort lege ich nicht als
Paratypus
fest.
: Durchschnitlich kleiner als die Stammform. Vor allem der Gonostylus sowohl am Ende als auch nach Innen zu viel spärlicher behaart (
Abb. 144
). Gesicht schlanker, l: b = 1,59: 1,46, q = 1,09 beim
Holotypus
. Clypeus deutlicher vorragend (
Abb. 143
), etwas mehr als die untere Hälfte gelb gefärbt. Mesonotum dichter punktiert 22-25 ȝm / 0,1-0,3.
Zum Vergleich der Stammform Gesicht und Mesonotum:
Oberösterreich
, Neubau bei Hörsching, 11.8.197 2, Ebmer: Gesicht l: b = 1,59: 1,59, q = 1,00; 15-25 ȝm / 0,1-1,5.
Griechenland
, Pindos, Smolikas, Ag. Paraskevi/Fourka,
1150m
, N40.08.12 E20.55.01, 26.7.199 7, Ebmer: Gesicht l: b = 1,65: 1,62, q = 1,02; 22-25 ȝm / 0,3-1,5.
: Tergit 4 wie bei der Stammform nur mit der üblichen staubartigen Behaarung, und damit auch von kleinen Exemplaren von
L. setulellum
(STRAND 1909)
zu unterscheiden, bei denen Tergit 4 immer mit filzigen weissen Haaren besetzt ist. Weiters ist bei
L. t. lonicerae
das Pterostigma hellgelb aufgehellt, doch mit dunklem Rand, während bei
L. setulellum
auch dieser Rand meist hell ist.
Das Mesonotum ist bei
L. t. lonicerae
(
Abb. 146
) feiner und dichter punktiert als bei der Stammform, 12-15 ȝm / 0,1-0,5. Zum Vergleich zwei Exemplare von
L. t. tricinctum
:
Niederösterreich
, Spitzerberg bei Prellenkirchen, 2.5.198 7, Ebmer: Mesonotum 20-22 ȝm / 0,1-1,0.
Kreta
, Levka Ori, Oropedio Niatos, 3.6.200 2, Ebmer: Mesonotum 20-25 ȝm / 0,1-1,5.