Beiträge zur Kenntnis paläarktischer Bienen der Gattung Nomada SCOPOLI, 1771 (Hymenoptera, Apidae)
Author
Schwarz, Maximilian
Author
Smit, Jan
Author
Ockermüller, Esther
text
Linzer biologische Beiträge
2020
2020-07-31
52
1
695
729
journal article
10.5281/zenodo.10100250
0253-116X
10100250
Nomada xanthozona
nov.sp.
U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l:
Holotypus
:
♀
:
Usbekistan
:
80 km
no Taschkent, Gr. Tschimgan,
1500m
,
12.5.1989
, leg. Oehlke, in coll. M. Schwarz.
B e s c h r e i b u n g: DieseArtistengmit
Nomada flavilabris
MORAWITZ, 1875
,
N
.
melathoracica
IMHOFF, 1834
, aber am engsten mit
N. algira
MOCSÁRY, 1883
verwandt.
♀
: Der Habitus ist in Abb. 89 dargestellt. Labrum unterhalb der Mitte mit einem Zahn, welcher von oben einen feinen Längsgrat besitzt (Abb. 90). Fühlerglieder viel länger als breit (Abb. 91). Fühlerglied 3 ein wenig kürzer als Glied 4. Mesonotum und Scutellum dicht punktiert. Mesonotum mit spärlicher Behaarung, teilweise anliegend, teilweise abstehend. Seiten des Propodeums mit kleinen, anliegenden Haarflecken. Die Vergleichsart
Nomada algira
hat dort keine Haarflecken, sondern lange abstehende Haare. Pleuren spärlich behaart. Hinterleib sehr fein und dicht punktiert, matt. Ventralseite des Hinterleibs ziemlich glänzend. Bei der Vergleichsart ist die Ventralseite weniger stark glänzend. Pygidialfeld sehr fein und dicht punktiert (Abb. 92). Bei der Vergleichsart ist das Pygidialfeld relativ grob punktiert. Hinterschienenende mit drei roten Dornen (
Abb. 93
).
Färbung: Kopf schwarz, teilweise rot überlaufen; gelb (gelbrot) sind: die Kiefer, das Labrum, die Wangen, die untere Hälfte des Clypeus, ein schmaler Streifen am inneren Augenrand bis Fühlerhöhe, ein Punkt am oberen Augenrand, die Fühler. Fühler oben meist rötlich. Thorax schwarz, teilweise rot überlaufen; gelb sind: die Schulterbeulen, das Pronotum, die Flügelschuppen, zwei Flecken am Scutellum, seitlich ein undeutlicher Fleck am Propodeum, ein Fleck an den Pleuren. Die Vergleichsart
Nomada algira
hat grosse, gelbe Seitenflecken am Propodeum. Mesonotum mit vier roten Längsstreifen. Hinterleib schwarz, rötlich überlaufen, Tergit 1 mit zwei undeutlichen, verwaschenen Seitenflecken, Tergite 2-5 mit breiten gelben Binden. Die Vergleichsart hat auch an Tergit 1 eine gelbe Binde, die seitlich nicht bis zum Seitenrand reicht. Beine rot.
Länge:
10 mm
.
♂
: unbekannt.
D e r i v a t i o n o m i n i s: Die Art hat breite gelbe Binden am Hinterleib.