Über die Megalopinus-Arten der Orientalis (Coleoptera, Staphylinidae) (26. Beitrag zur Kenntnis der Megalopsidiinen)
Author
Puthz, V.
text
Linzer biologische Beiträge
2012
2012-12-28
44
2
1373
1430
journal article
269790
10.5281/zenodo.5335645
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0253-116X
5335645
Megalopinus rafflesi
nov.sp.
(
Abb. 96
)
Typus material
Holotypus
():
MALAYSIA
: W.
Perak
,
25 km
NE of
Ipoh
,
1200m
,
Banjaran Titi Wangsa
mts.,
Korbu
mt.,
27.I.-2.II.1999
,
Čechovský
.
Paratypen
:
1
(ohne Abdomen),
1
:
SINGAPORE
(ex coll.
Fauvel
).- HT im
NHMW
, PTT im
IRSNB
.
Beschreibung:Glänzend,dunkel kastanienbraun, Elytren mit drei Punktreihen. 10. Tergit wenig fein, ziemlich weitläufig aus fein punktuliertem Grund punktiert. Fühler rötlichbraun, Beine bräunlichgelb.
Länge: 2,0-
2,3mm
(Vorderkörperlänge:
1,3-1,4mm
).
PM des HT: HW: 33; DE: 19; PW: 28; PL: 23; EW: 35; EL: 24; SL: 19,5.
Männchen: 11. Fühlerglied fast 3,7x so lang und 1,3x so breit wie das 10. Glied. 8. Sternit am Hinterrand flach und breit ausgerandet. Aedoeagus (
Abb. 96
), Parameren apikal mit 6 Borsten.
Kopf wenig schmäler als die Elytren, Stirn sehr grob, wenig dicht punktiert. Pronotum breiter als lang, Seitenzähnchen wenig vorragend; Punktierung grob und dicht, die Querfurchen beim HT zur Mitte hin erlöschend. Elytren viel breiter als lang; Punktierung: 4,8,6/6,8,4; 4,6,4/4,7,4; 5,5,6/4,7,4. Seitenstrich des 5. Tergit bis zur Tergitmitte reichend (HT!).
Variabilität Bei den Stücken ausSingapore reicht der Seitenstrich des 5. Tergits bis zum Tergithinterrand: ein Zeichen für die Variabilität oder ein Hinweis darauf, dass hier eine andere Art vorliegt (?).
Differenzial diagnose Diese neue Art steht dem
M. hirashimai
NAOMI
nahe, ist aber kleiner, einfarbig und hat eine andere Pronotumskulptur; zur Unterscheidung von den Verwandten vgl. die Tabelle.
Bemerkung:MirliegennochzweiWeibchenausdemNHMW vor,die habituell dieser neuen
Art
ähneln und die ich keiner anderen
Art
zuordnen kann:
Singapore
,
Nae Soon Swamp Forest
, FIT,
21.-28.IV.1997
,
Balke
&
Hendrich
;
Malaysia
:
Johor
,
Lombong
15 km
N Kota Tinggi
,
27.-30.VII.1992
, R.
Schuh
(16).
Bei
diesen
Stücken
sind die
Querfurchen des Pronotums
auch
auf der Scheibe
deutlich, und im inneren
Nahtdrittel
befinden sich 1-3
Punkte
; die Tergitstriche des 5. Tergits reichen ebenfalls nur bis zur Tergitmitte.
Etymologie: Mit dem Namen dieser Art erinnere ich an den bedeutenden Briten, Sir Thomas Raffles, den Gründer von
Singapore
(vgl.
HAHN 1946
).